TresenLesen: Ulrich Müller feat. Andreas Markus (Ausverkauft!)

Ullrich Müller, Andreas Markus - periplaneta
Freitags: TresenLesen. Ulrich Müller und Andreas Markus
„KAPUTTSCHMINZELN“ Buchpremiere
Ulrich Müller kam über unsere offene Bühne „Rühmchen“ zu uns. Mittlerweile ist er dort Stammleser. Mit seinen Geschichten haben wir nun einen wunderprächtigen Kurzgeschichtenband veröffentlicht. „Kaputtschmunzeln“. Den stellen wir vor. Ulrich Müller wird von Andreas Markus an Stimmband und Gitarre unterstützt.

Was passiert, wenn die Wirklichkeit kurz rausgeht, um eine zu rauchen? In diesen Kurzgeschichten stolpert der Alltag, rappelt sich auf und tut so, als wäre nichts gewesen. Schädlinge feiern heimlich Partys, Bäume tratschen, Oger baden in Joghurt – und plötzlich wirkt das Absurde erstaunlich plausibel. Mit trockenem Humor, scharfem Blick und viel Zuneigung für das Schräge im Normalen erzählt Ulrich Müller von kleinen Verschiebungen der Realität, irgendwo zwischen Ja, kann sein! und Knapp daneben!Ein Buch für Menschen, die dem Alltag nicht alles glauben. Mit einem Coverfoto von Karsten Winegeart (unsplash.com). Made in Berlin!

Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €. (Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.)

TresenLesen: Helmut Ortner „Gnadenlos Deutsch“

Helmut Ortner - TresenLesen - periplaneta
Freitags, 27.03.26: Helmut Ortner „Gnadenlos Deutsch“
Helmut Ortner beschreibt in seinem aktuellen Buch, wie die Mehrheit der Deutschen den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis folgten, angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung – bis zum Untergang. Die Essays und Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Das Buch erscheint im Februar 2026 bei Alibri.
Helmut Ortner (*1950)  ist ein deutscher Journalist, Medienentwickler  und Publizist. Er arbeitete zunächst als Redakteur und Chefredakteur (u.a. Journal Frankfurt, Prinz). Ab 1998 war er selbständiger Printmedien-Entwickler mit Büro in Frankfurt und entwickelte Konzepte und Relaunchs für mehr als 100 nationale und internationale Zeitschriften und Zeitungen, darunter  Focus, The European und Cicero, Jüdische Allgemeine, Frankfurter Rundschau, Wiesbadener Kurier u.v.a. Er erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen.
Ortner schrieb viele journalistische Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Seit 1975 sind mehr als vierzig Veröffentlichungen von ihm erschienen, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
Helmut Ortner lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und in Darmstadt. Er ist passionierter Radrennfahrer, Eintracht Frankfurt-Fan und Pat Metheny-Liebhaber. Er ist Mitglied des PEN Berlin und Beiratsmitglied der Giordano Bruno-Stiftung. https://www.helmutortner.de/
Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

Christian Gottschalk & Thomas Franz: Quo Vadis, Hamster?

Christian Gottschalk und Thomas Franz

Christian Gottschalk und Thomas Franz: Quo Vadis, Hamster?
Die große Show des karnevalsuntauglichen Humors

Der Kölner Autor Christian Gottschalk und der Münchner Liedermacher Thomas Franz treffen sich jedes Jahr um diese Zeit in Berlin, um dem Karneval in ihren Heimatstädten zu entfliehen. Dem närrischen Treiben stehen die beiden ablehnend gegenüber, denn sie wissen, dass man auch ohne Frohsinn Spaß haben kann. Und welche Stadt böte sich da mehr an als die Karnevalstiefburg Berlin!

Jetzt ist der Karneval schon vorbei, Gottschalk und Franz sind immer noch hier und werden im Periplaneta Literaturcafé einen Abend lang Geschichten lesen und Lieder singen. Publikum ist herzlich willkommen – Schunkeln wird allerdings missbilligt.

Was will der Titel des Abends uns sagen? Nun, der Hamster symbolisiert natürlich den Menschen in unserer modernen Gesellschaft, denn er dreht am Rad. „Quo Vadis“, die Lieblingsfrage neunmalkluger Leitartikler, wollte Gottschalk, Spezialist für Bärendienste, unbedingt im Titel haben. Das ist Latein und heißt: „Wohin willst Du denn, Freundchen?“.

Ansonsten geht es mal lebhaft vorgetragen, mal musikalisch fetzig um Möbel, Münzferngläser, Monstertrucks, Bauchgefühle, Bienenhotels, Tierarztpraxen und Techno-Vampire, frei nach dem Motto: „Wir lassen uns doch von der Zukunft nicht diesen schönen Abend vermiesen“.

Duo Sturetz – Die Poesie einer Reise (Lieder und Geschichten)

Duo Sturetz - periplaneta

Mittwoch, 04.03.26: Duo Sturetz – Die Poesie einer Reise

Inga Beitz-Svechtarov und Vassil Svechtarov – zwei Lebenskünstler, sie – Grafikdesignerin, Illustratorin, Cartoonistin; er – Liedermacher, Regisseur und Buchautor.

Als Duo Sturetz entführen sie den Zuschauer in eine poetische Klangwelt, welche eindrucksvolle Musik mit tiefgründigen Texten vereint.

Kurzgeschichten und Erzählungen aus ihrer gemeinsamen elfjährigen Weltumsegelung wechseln sich ab mit bildreichen Liedern aus eigener Feder. Die beiden nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise zum Mitdenken und Mitfühlen – Unverfälscht, tiefgehend, authentisch und humorvoll zugleich.

Weitere Informationen zu den beiden gibt es auf: https://sturetz.eu/

Durch das Programm führt ToM Manegold. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

TresenLesen: Mone Jendreyko, Theresa Rath, Michael Wenzel & Serge Manzelej

TresenLesen Mone & Theresa
Freitags: TresenLesen. ToM Manegold & Gäste
27.02.26 feat. Mone Jendreyko, Theresa Rath, Michael Wenzel & Serge Manzelej am Piano
Es geht um das Schöne im Tragischen. Geboten werden kurze Erzählungen, kleine Katastrophen, große Gefühle … Mit von der Partie sind diesmal Mone Jendreyko, Theresa Rath, Michael Wenzel und der Pianist Serge Manzelej.
Mone Jendreyko, 1985 geboren und aufgewachsen in Berlin, diktierte als Kind den Erwachsenen, was sie zu schreiben haben, bis sie selbst schreiben konnte. Schrieb und schreibt seitdem. Sie studierte Literatur, Sprachen und Psychologie, lebte in Tschechien, den USA und Kanada und arbeitete den bisher größten Teil ihres Berufslebens in der Psychiatrie, aber auch als Hausaufgabenbetreuerin, Kellnerin, in einer Reiseagentur und im Callcenter. In diversen Anthologien erschienen Gedichte von ihr. Mit ihrem Kurzgeschichtenband „Maskenarsenal“ eröffnete sie unsere Edition Formica. Jetzt erscheint das zweite Buch „
Theresa Rath ist Periplanetanerin seit sie 17 ist. Wir haben drei Bücher mit ihr realisiert, zuletzt 2021 den Roman „Liberdade“ (Freiheit). Darin setzt sie sich mit Fragen rund um den Feminismus, Selbstfindung, Substanzmissbrauch, frühkindliche Traumata und Gewalt in Beziehungen auseinander. Sie ist Mitglied der Lyrik-Lesebühne „Dichtungsring“, mit der sie alle zwei Monate im Fernsehsender „Alex Berlin“ live auftritt. Gerade ist Theresa nach einem längeren Aufenthalt in Indien wieder nach Berlin zurückgekehrt.
Michael Wenzel studiert Geisteswissenschaften, was für sich genommen anno 2026 schon sehr mutig ist, darüber hinaus ist er als ehemaliger Volontär und Lektor dem Hause Periplaneta sehr verbunden, zumal er sich hier angesteckt hat und seitdem Texte schreibt. Weshalb wir da schon ein bisschen in der Verantwortung sind …
Serge Manzelej ist eigentlich Buchhalter. Uneigentlich hat er eine magische Verbindung zu Jazz und Klassik und ein überraschend gutes Verhältnis zu unserem doch schon etwas in die Jahre gekommenen Klavinova.
Das Periplaneta TresenLesen findet jeden Freitag statt. Es wird gelesen und geredet. Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, manchmal kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Durch das Programm führt ToM Manegold.
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.