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10.Dezember: Vision und Wahn mit Freibier

Vision und Wahn

Schindluder und Moralapostel mit Freibier

20.22 Uhr. Ich beginne meinen ersten Text. Plötzlich geht die Tür auf und der Hauptact betritt schnaufend und abgehetzt den Raum. Ich freue mich innerlich, dass wir nun vollzählig sind und versuche, das Schnaufen in meinen Text zu integrieren, in dem ich eine erotische Szene aus dem Stegreif einflechte. Kurz vor dem Lacher bestellt der Hauptact einen Caipi auf meine Rechnung. Die Pointe versinkt unerhört im Lärm des Eiscrushers. Prost.

Im „Lesungsprotokoll“ aus der Lesebühnen-Anthologie „Schindluder und Moralapostel“ wird Thomas Manegold übel mitgespielt. (Nur gut, dass unsere hauseigene Lesebühne Vision & Wahn in unserem eigenen Café stattfindet, da ist die Bar während der künstlerischen Darbietung geschlossen.) Schindluder kann man ja mit vielem treiben. Hütchenspieler zum Beispiel sind in diesem Bereich ganz weit vorne. Nachdem Du für das Verschieben von Erbsen allerdings viel Übung bräuchtest, haben wir einen anderen Taschenspielertrick herausgesucht, mit dem Du quasi sofort mit jemandem um ein Kaltgetränk wetten kannst:

  • Tipp: Verschenke dieses Buch mit einem gemeinsamen Ausflug zur Lesebühne Vision & Wahn in Berlin  und löse dort den Getränkegutschein ein, der jeder “Schindluder und Moralapostel” Buchbestellung bis Weihnachten 2015 beiliegen wird … oder wette mit einem Menschen Deiner Wahl um etwas, was Du schon immer mal von ihm haben wolltest und schenke ihm dann zum Trost dieses Buch. Dann hat er wenigstens was zu lachen.
  • Auch hier gilt wieder unser Weihnachtsüberraschungsei, das man einfach mitbestellen kann. Wem das Selbstbasteln heilig ist, der darf auch eine Jahreskarte für Vision und Wahn verschenken. Denn auch 2016 heißt es bei uns jeden 1.Montag: “Der Eintritt ist frei. Man zahlt, um zu gehen.”