Morbus Animus

(1 Kundenrezension)

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THOMAS MANEGOLD, Marion A. Müller: “Morbus Animus” Psychopathische Geschichten und Tiraden
Neuauflage 2019, 186 S., 19×13,5cm, ISBN 978-3-95996-178-3., mit neuem Cover

  • Edition Periplaneta
  • 3 Versionen

 

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Beschreibung

Eine Frau kniet vor einer Kloschüssel und denkt an Villon, ein älterer Herr zerbricht an einem Post-traumatischen Erlebnis und ein DJ schäumt, aber nicht vor Wut… Sie alle werden missbraucht als Projektionsfläche für einen Alptraum, aus dem Michael E. immer wieder aufzuwachen versucht, was sehr schwierig ist, weil er gar nicht schläft. Denn er sitzt in der Geschlossenen und reflektiert, was die Stimmen in seinem Kopf erzählen.
Gott hat die Szene längst verlassen. An der Fernbedienung sitzt ein Irrer, der sich in fragmentarischen Kurzgeschichten durch seine Erinnerungen, Erlebnisse und die Schicksale seiner Mitirren zappt.

„Morbus Animus“ vermischt sarkastische Kurzgeschichten mit Existenzphilosophie und birgt ein Buch im Buch, das vielleicht nicht nur für Michael E. eine reinigende Wirkung hat …

Marion Alexa Müller steuerte diesem Kosmos vier Kurzgeschichten bei und war an der optischen Umsetzung beteiligt.
2019 wurde das Buch mit neuem Cover neu aufgelegt. ISBN 978-3-95996-178-3.

Zusätzliche Information

Version

Softcover2019, Kindle2019, E-Pub2019

1 Bewertung für Morbus Animus

  1. victoria.bauer.mail

    „Die Welt braucht Menschen, die sich weigern, das zu fressen, was man ihnen vorsetzt.“ Michael E. hört Stimmen. Außerdem hat er Zugang zur Introspektive all seiner Persönlichkeiten. Daraus zieht er Erkenntnisse, die eigentlich die ganze Menschheit hören sollte. Nur sitzt er leider in der Psychiatrie fest und bekommt kleine rote Pillen und Tranquilizer, wenn er anfängt, die Wahrheit in die Welt zu hinaus zu schreien …

    Auf fast 200 Seiten reflektiert der psychisch Kranke über Fleischkonsum, Gesundheitswesen und Pharmaindustrie, Religion, Fortpflanzung, Triebe, Drogen, Kaufverhalten, Wahrheit und Wahrnehmung. Hier wird der Wahnsinn in Frage gestellt, bei dem wir alltäglich mitschwimmen, weil er zur Norm verkommen ist. Ein authentischer, sogar manchmal vulgärer Ton wird in den Kapiteln angeschlagen, der sich dann überraschend zu präzisen Formulierungen von philosophischen Standpunkten transformiert.

    Wer gerne nachdenkt, wer sich über Futter für eine neue Perspektive auf unser Mensch- und Bewusst-sein freut, sollte dieses Buch kaufen und lesen.
    Klar, es könnten Welten ins Wanken geraten. Aber ich mache mir da einfach mal keine zu großen Sorgen: Der Leser, der bereit ist, wird es verstehen. Allen anderen bleiben ihre Scheuklappen nach wie vor erhalten.

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