Vision und Wahn

Lesebühne Vision und Wahn

Unsere Lesebühne
Jeden 1. Montag im Literaturcafé

Jeden ersten Montag des Monats präsentieren wir unsere Texte und Musik.

Seit 2004 gibt es VISION & WAHN, seit 2006 ist dies eine monatliche Lesereihe. Sie findet seit Anfang 2010 in unserem Kreativzentrum in der Bornholmer Straße 81a in Berlin statt. Zuvor waren wir schon im Duncker Berlin und in der Brotfabrik zu Gast. Ja, man sagt uns einen Hang zu düsteren Themen nach und dass wir manchmal an sehr ungewöhnlichen Stellen das Lachen anfangen. Die Mischung ist gewagt, eigendynamisch und macht jede Lesung zu einem einmaligen Erlebnis. Zu jeder Veranstaltung laden wir uns bekannte Gäste und auch Newcomer ein, die sich mit uns abwechseln. Zudem dreht sich unser Besetzungskarussell nicht nur innerhalb der Lesebühnen und Slam Szene. Wir laden uns auch gern „klassische“ Buchautoren ein, deren Werke uns gefallen, die dann bei uns ihre neuesten Werke vorstellen. Es werden überwiegend klassische Shortstories, kurzweilige Bühnentexte und Kolumnen dargeboten. Und auch vor Lyrik machen wir nicht halt. Die geladenen Musikanten können sich zwischen den Texten im Rahmen unserer technischen und räumlichen Möglichkeiten austoben.

Die Lesereihe hat eine eigene Webseite: www.visionundwahn.de
Auf Facebook sind wir unter www.facebook.de/lesebuehne zu finden.

Vision & Wahn sucht Autoren, Künstler, auch Musiker, Instrumentalisten, die sich berufen fühlen, an der Bestellung dieses doch sehr weiten Feldes mitzuarbeiten. Wer sich angesprochen fühlt und mitmachen möchte, wende sich vertrauensvoll an ToM (vst@periplaneta.com).

 

REGELN

Marion Alexa MüllerEs werden grundsätzlich Werke aus eigener „Feder“ dargeboten. In welcher Form, ist egal. Lesen, Singen und auch jede andere Art der Performances sind willkommen. Gern auch mit Untermalungen, Einspielungen etc.

Musikalische Darbietungen müssen GEMA-frei sein. Das ist kein Trotz oder wegen einer Aversion gegen die Institution an sich, sondern hat finanzielle Gründe. Veranstaltungen in diesem kleinen Rahmen sind mit dem derzeitig gültigen Vergütungssatz der GEMA nicht zu finanzieren.

Alle Aktive haben die Möglichkeit, während der Veranstaltung eigene Publikationen (Bücher und andere Medien) provisionsfrei zum Verkauf anzubieten und für sich Werbung zu machen. Etwaige Spenden des Publikums werden unter den Akteurs des Abends aufgeteilt.

Gelesen wird meistens in 2 Blocks von ca 30-40 Minuten. In dieser Zeit wird an der Theke auch nichts ausgeschenkt. In den kurzen Pausen dazwischen gibt es Kaltgetränke, Tee, Kaffee à la carte.

Seit 2010 hat jede Vision & Wahn ein Thema und bekommt damit eine sehr eigene kreative Dynamik.

 

DEUTLICHE TEXTE

„Vision & Wahn“ beinhaltet gern auch Textwerk, das aus dem Rahmen einer typischen Abendunterhaltung fällt. Es kann also bissig, sarkastisch melancholisch, schräg, krank und zynisch werden. Und politisch unkorrekt. Hierbei bevorzugen wir keine bestimmten Klassen und Schichten der Gesellschaft – und wir sind im Großen und Ganzen auch für den Weltfrieden…

Inhaltlich lässt sich das Verlautbarte manchmal nicht in die quietschbunte Welt des Überflusses eingliedern. Aber es steht nicht lähmende Betroffenheit und Kopfschütteln auf dem Plan und man kann sicher sein, daß wir und unsere Gastautoren immer neue Assoziationen für „Vision und Wahn“ einbringen. Vision und Wahn hat  immer  auch satirische, kabarettistische und lustige Momente. Am besten kann man immer noch über sich selbst lachen, wenn man glaubt, dass man nicht gemeint ist…

 

HISTORIE

2004: Beginn als Multimedia-Projekt mit einem Webfilm und Textexperimenten

2006: Erste Lesungen in Bayern

2007: Beginn mit monatlichen Lesungen im Duncker Berlin u.a. mit Betty Quast und Sascha Blach

2008: Erste Vision und Wahn Anthologie

2009: Umzug in die Brotfabrik am Caligariplatz u.a. mit Georg von Weihersberg als Haus & Hofpianisten

2010: Heimsuchung – Umzug ins eigene Kreativzentrum in der Bornholmer Straße u.a. mit Max van der Oos.

2012: Neben Thomas Manegold und Marion Alexa Müller gehört ab September auch Robert Rescue zur Stammbesetzung.

2013: Zweite Vision und Wahn Anthologie „Schindluder und Moralapostel“

2017: Dritte Vision und Wahn Atnhologie

 

DAS TEAM

ROBERT RESCUE

Thomas Manegold (Texte, Conférencier, Internet)

Marry A. Müller (Texte)

Robert Rescue (Texte)

Heiko Heller (autorisierter Stammgast und Kuchenmäzen)
Gert Schober (Haus- und Hoffotograf)

 

AUS UNSERER GÄSTELISTE

Autoren, Lesende, Auswendigvortragende:

Marvin Weinstein, Hank Zerbolesch, Claudia Tothfalussy, Conserve, Lucas Fassnacht, Jürgen Beer, Heiko Heller, Alma Ernst, Arno Wilhelm (Dichtungsring), Konrad Endler (Surfpoeten), Matthias Niklas (Dichtungsring), Thilo Bock, Mena Koller (Lunge), Theresa Rath, Clint Lukas (Surfpoeten), Jana Volkmann (Straßenmädchen), Robert Rescue (Brauseboys), Christiane Reichart (Straßenmädchen), Frank Klötgen (Spree vom Weizen), Lea Streisand (Surfpoeten), Jacinta Nandi (Rakete 2000), Frank Sorge (Brauseboys), Martin Betz (Dienstagspropheten), Mareike Barmeyer (Rakete 2000), Yulia Marfutova, Holly Loose, Michael André Werner (Brutusmörder), Agnieszka Dębska (Brutusmörder), Ilke S. Prick, Stefan Beuse, Marco Reinbold (Text, Film & Performance), Wehwalt Koslovsky, Christian von Aster, Nadja Schollenberger, Marco W. Linke, Barbara Schilling, Dietmar Haiduk, Frauke Baldrich Brümmer, Dirk Bernemann, Sven André Dreyer, Alexander Engel, Dominik Irtenkauf, Michael Schweßinger, André Ziegenmeyer, Martell Beigang, Andreas Keck, Daniel Hoth,  Alexander Broy u.v.a.

Musikanten:

GEORG VON WEIHERSBERGMädchen aus Berlin, Eva Wunderbar, Sarah Lesch, Josias Ender, Henja, Thomas Franz, Flonske, Heiko Werning, Renee van Bavel, Andreas Albrecht, Samuel, Georg von Weihersberg, Micha Ebeling, Johanna Maria Krasemann, Hans Solø, Joe Becker, Martin Betz, Sascha Mersch, The Sycamore Tree, Christoph Theußl, Ukelaila, Ben Drummer, Carsten Klatte, Yve Darksound, Felix Manye (Gitarrero), Marco Tschirpke (Piano, Lyrik), Dominic Merten (Gitarre/Gesang), Lutz Schumacher, Martingo, Hagen Damwerth, Kristin Vardi, Till Reiners, Martin Hantke, Trio für Zwei, The Russian Doctors, Antje Dieckmann & Viktor Skala (Gesang & Gitarre), Undergrind (David Perlzweig) Piano, Electronics, K-Off (Kristoff Becker) u.v.a.

Besetzungskarussell:

Wir danken unseren Mistreitern Norma Hillemann (2010), Betty Quast (2008), Sascha Blach (2007-2009), Alexander von Prümmer (2004-2006), Hilbert von Sturzbach (2004- 2006), Max van der Oos (2010-2012)