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The Sycamore Tree Interview

The Sycamore Tree. Fantastic Folk aus Berlin.

Am 21. Oktober 2011 erschien das Debüt Album der drei jungen Musiker. Zu diesem Anlass haben wir sie bei uns für ein Interview auf die Couch gesetzt…

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Im Schweiße ihres schwarzen Angesichts

Thomas Manegold liest

„Schwarzer Salon“ das dritte deutsche Kunst & Lesefestival. Ein Erfahrungsbericht vom 26.08.11 im Strassen Cafe Dresden.

Die 36°C, die unsere Klimaanlage von Berlin bis nach Dresden auf ein erträgliches Maß gekühlt hatte, schlug uns beim Eintritt in das Strassen Cafe mit voller Härte ins Gesicht. Ein stickiger Raum voll mit schwarz gekleideten Leuten bot sich uns dar, … wir waren wohl doch im Straßengewirr richtig abgebogen. Die Bühne befand sich am Ende des vollen Raumes, einige Reihen Klappstühle waren davor aufgestellt. Sehr auffällig war auch die lange Theke, der jedoch ungewöhnlich wenig Beachtung geschenkt wurde.

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Irre sind menschlich

Thomas Manegold

Die Geschichte der Irrenanstalt.

Beschäftigt man sich mit der Geschichte der psychiatrischen Heilanstalt, ist das erste, was einem bewusst wird: Menschen waren schon immer wahnsinnig. Es gab schon immer einzelne, die in der Gesellschaft nicht salonfähig waren.
Auf der anderen Seite stehen wiederum die, welche gesellschaftsfähig sind und sich fragen, was macht man mit diesen armen Irren? Der Umgang mit psychisch Kranken ist ein Drahtseilakt zwischen Mitleid und der Angst vor ihren nicht nachvollziehbaren Emotionen.

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Ich hab dich zum Fressen gern!

cklkh fischer

Kannibalismus in Europa.

Als 2006 Armin Meiwes als ‚Kannibale von Rothenburg‘ durch die Medien bekannt wurde, ging ein regelrechter Aufschrei durch die Öffentlichkeit. Die Tatsache, dass sich Menschen im 21.Jahrhundert angesichts des Lebensmittelüberflusses gegenseitig angeblich freiwillig aufessen, ließ tief in die Abgründe menschlichen Miteinanders gucken.
Kannibalismus ist eines dieser schaurig-entsetzlichen Themen, bei denen man gar nicht hinhören möchte, es aber doch tut, weil die Neugier an Groteskem uns dazu zwingt. Er gilt als wildes Gegenbild zur Zivilisation.

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Marcel René Klapschus „Das ‚Making Of‘ des Roten Ozeans“

Der Rote Ozean

Interview über den dystopischen Roman.

In Marcel Klapschus´ poetischem Endzeitszenario „Der Rote Ozean“ erschüttert ein Glaubenskrieg die Welt und unmittelbar nach der Erscheinung eines wundersamen Riesen in Jerusalem färben sich die Meere tiefrot. Es regnet Blut vom Himmel und riesige Flutwellen begraben erst die Küstenstädte und dann immer größere Länder auf der ganzen Erde unter sich. Und in all diesem Chaos begegnen sich Brian und Khayra, doch ihr Glaube und ihre Herkunft machen sie zu Feinden.

Marcel René Klapschus hat uns in einem Interview etwas über die Hintergründe und den Schreibprozess beim „Roten Ozean“ erzählt. Hier also das „Making Of“:

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