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Von Menschen, Schaben und Gletscherflöhen

Wenn die Natur die Heizung abdreht.

Im Frozen-Fantasy Roman von Robert-Christian Scheel verfallen die Bewohner der kleinen Stadt Blauheim in einen unerklärlichen Winterschlaf. Für Menschen ist solch ein Zustand völlig untypisch und evolutionsbiologisch nicht vorgesehen – schließlich entwickelte sich der Homo Sapiens im warmen Afrika.
Leider wanderten unsere Vorfahren irgendwann auch nach Norden aus – und nun sitzen wir hier, mit Schal und Wärmflasche und flirten wegen des UV-Mangels mit unseren Schreibtischlampen.

Säugetiere wie wir und Vögel sind in der Regel homoiotherme Wesen. Ihr Körper tut alles dafür, um eine relativ konstante Temperatur  zu halten. Deshalb bibbern und zittern wir, kochen wie die Bekloppten Tee und trinken eimerweise Glühwein.
Haselmäuse, Igel oder Bären verfallen dagegen in Winterschlaf, schränken ihre Körperfunktionen um 90% ein und verbrauchen ihre Fettreserven. Ein Murmeltier atmet zum Beispiel nur noch einmal alle fünf Minuten.

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Ein Franzose in der Steinzeit?

Wie der Ö’lenmaler de Rouffignac wirklisch geschprochän at.

In „Eiszeitreise“ erzählt Opa Timotheus die Geschichte von Erwin Mammuti, Georg van de Mügge und dem Höhlenmaler Tom, der einen ganz bezaubernden französischen Akzent hat.
Mammut und Eiszeit – das gehört zusammen. Aber ein Franzose …?
Welche Sprache haben die Menschen vor 13.000 Jahren  wirklich gesprochen und haben sie überhaupt schon mehr als ein paar Grunzlaute von sich gegeben?

Wieso der Mensch das Sprechen angefangen und dann so viele verschiedene Sprachen entwickelt hat, ist immernoch unklar. Kein Modell kann die Sprachvielfalt erklären.

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Warum Wünschen funktioniert

Geheimnisse der „Lehre von der Wahrscheinlichkeit“

 

Erwin Zbiral, der Autor des Buchs »Der große Irrtum«, ist Mathematiker, lebt in Wien und arbeitet dort bei einer Versicherungsgesellschaft. Auch er hat den Boom der Wunscherfüllungsratgeber zur Kenntnis genommen, ihre Vorschläge ausprobiert, aber dabei seinen klaren Verstand nicht verloren.

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Das Krähenexperiment

Krähen sind unheimlich schlau

Immer wieder verblüffen Tiere mit ungewöhnlichen Fähigkeiten und bringen damit die vom Menschen aufgestellten evolutionären Hierarchien in Frage. Meistens erleben wir solche Tiere im Fernsehen. Dort sehen wir Termiten krabbeln, Delphine lächeln und Affen reden … Doch auch in unmittelbarer „Nähe“ gibt es Wesen, die „besser“ sind, als ihr Ruf. (Welches Wesen ist das eigentlich nicht?) Zu den wahrscheinlich „intelligentesten“ Tieren unserer Heimat zählen neben den Ratten auch die Krähenvögel, wie Dohlen und Raben.

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Periplaneta: Haben Schaben ein Bewusstsein?

Schaben und anderen Insekten sind alles, nur nicht primitiv

Mancher tierliebende Laie geht da sogar noch weiter. Und auch Wissenschaftler können mitunter vom gängigen Meinungsklischee, dass nur höheres Leben lebenswert ist, abweichen. Bei vielen Menschen fängt die Frage der Ethik eigentlich erst bei den höheren Säugetieren an (und zwar bei denen, die sie nicht eklig finden und nicht essen). Betrachtet man die historische Entwicklung wissenschaftlich fundierten Ansichten, so scheinen im Laufe der Zeit immer mehr Wesen in den erlauchten Kreis schmerzempfindender, denkender und bewusstseinstragender Individuen Einzug zu halten.

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4. Zebra Poetry Filmfestival

Roter Teppich für alle

Im Babylon in Berlin fand am 9. Oktober die Eröffnungsveranstaltung des 4. Zebra  Poetry Film Festivals der Literaturwerkstatt Berlin statt, welches noch bis zum 12.10 andauert. Im großen Kinosaal fanden sich Jury, Presse, jede Menge Helfer zusammen und gefühlte fünf zahlende Gäste zusammen, um eine Auswahl der Filme, die seit 2006 bei der Jury eingingen, anzuschauen. Die Jury, vom Moderator liebevoll als schwarze und weiße Streifen des Poetry-Film Zebras beschrieben, wurde kurz vor- und ihr anstrengender Arbeitsalltag mit einem Augenzwinkern dargestellt. Die Gruppe der Preisrichter ist aufgeteilt in Film- und in Poesieexperten und soll aus ihren jeweiligen Fachkenntnissen eine  poetisch- filmische Synthese herleiten. Aus über 1000 Filmen aus insgesamt 53 Ländern wurden letztendlich ungefähr 180 Filme aus 37 Ländern für den Wettbewerb ausgewählt. Die internationale Beteiligung ist seit dem letzten Filmfestival 2006 um circa ein Drittel angestiegen – ein Zeichen für die hohe internationale Akzeptanz dieser innovativen Literatur-Idee.

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