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Panzerbeere vs. Alligatorbirne – Wissenswertes über die Avocado

Obwohl sie zweifellos ein Symbol urbaner Kultur sind, kommen Avocados in Felix Bartschs Großstadt-Satire „Wer Avocado sagt, muss auch Bionade sagen“ exakt einmal vor – im Titel. Diesem verdanke ich übrigens eine Geschäftsidee. Ich habe den Buchtitel während des Lektorats regelmäßig mit AvoBio abgekürzt – und war völlig überrascht, als ich herausfand, dass der Name noch keine Marke ist. Jetzt muss ich mir nur noch ein avocadohaltiges Produkt einfallen lassen.

Avocado-Kontroversen (Avocontroversen?)

Vielleicht realisiere ich aber dann vorzugsweise eine Produktidee mit synthetischen Avocados (biologisch abbaubarer Topfweihnachtsbaumschmuck?), denn die Früchte sind umstritten und nicht ungefährlich.  Das als „Avocado Hand“ bezeichnete Ergebnis abgerutschter Messer beim Avocado-Schneiden hat schon den einen oder anderen Fan der dunkelgrünen Frucht in die Notaufnahme gebracht, weswegen in England eine Zeitlang warnende Etiketten im Gespräch waren. Panzerbeere vs. Alligatorbirne – Wissenswertes über die Avocado weiterlesen

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Von Sanddorn und Plazenta-Tatar

VERA bei Vision & Wahn (c) Gert Schober

Lesebühne Vision & Wahn am 3. September 2018.

Mit dem Monatsthema „Kreidezeit“ startete die periplanetarische Lesebühne in den Herbst. Unter dem Einfluss von reichlich Kuchen, Bier und Apfelschorle gaben unsere Künstler Alles auf der Bühne.  Robert Rescue (Brauseboys) erzählte von Sanddorn-versifften Urlaubsinseln, Minimalismus und Seepferdchen-Pyjamas. Neu-Periplanetaner Henrik Lode bekam für beide Texte Zwischenapplaus, denn sie beinhalteten das Monatsthema „Kreidezeit“. Und das bei Texten mit faulen Friedhofsgrabgräbern und Müttern, die ihre Plazentas doch ziemlich skurril wiederverwerten. Thomas Manegold berichtete über sein kulturelles Exil in der Provinz sowie gesellschaftlich-prägende Daumenschrauben. Spontan war Hannah Haberberger noch ins Line-Up reingerutscht mit einem Text über die Trennungs-Melancholie von schulzeitlichen Skaterboys. Die Singer-Songwriterin VERA begleitete den Abend mit zarten, wunderbar vollen Klängen und füllte so den ganzen Raum mit ihrer kräftigen Stimme und hinreißenden Songs.

Den visuellen Rückblick gibt es hier. Von Sanddorn und Plazenta-Tatar weiterlesen

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Die Zeit und der freie Wille

Ein Interview mit Martin Riemer.

Einmal mehr haben wir uns an ein sehr außergewöhnliches Projekt gewagt und einmal mehr sind alle Beteiligten sehr glücklich damit – und nicht zuletzt auch wieder ein bisschen schlauer. Neurowissenschaftler und Autor Martin Riemer redet über seinen Schreibprozess, die knifflige Frage nach einem freien Willen und dem Einfluss seiner Forschungen auf sein Romandebüt „Post Mortem“. Die Zeit und der freie Wille weiterlesen

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„Atata“ heißt „Hallo!“

Ava Sergeeva bei ihrer Buchpremiere

Interview mit der Berliner Autorin Ava Sergeeva.

Die Liebe und die Suche nach Identität gehören zu den Nichtdingen auf dieser Welt, an denen wir Menschen uns rastlos  aufarbeiten. Die meisten Werke darüber sind ein oftmals sehr zeitgeistgeplagtes Etwas seichter Unterhaltung.

Doch es geht auch anders: Mit „Ich bin Merkur“ legt Ava Sergeeva  eine durch und durch leuchtende Geschichte über eine außergewöhnliche zwischenmenschliche Beziehung vor. Und wie das so ist, stecken hinter den tollen Storys auch ungewöhnliche Persönlichkeiten. Die Berliner Autorin spricht mal eben so fünf Sprachen und ist aktive LARPerin. Warum das so ist, und wie das alles zusammenhängt, das erfahrt ihr hier im Interview

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The next Dreamteam

Amazing Maze und Bastian Mayerhofer, 01.09.2018

AMAZING MAZE  & BASTIAN MAYERHOFER – Show am 1.9.2018 bei Periplaneta.

Dass die zwei Musiker zum ersten Mal als Duo auf der Bühne standen, wollte niemand im Publikum glauben. Das lag nicht nur an ihren sehr modischen, aufeinander abgestimmten (Bein)Kleidern. (Ich sag nur : Men in Tights …) Die zwei Musik-Kabarettisten ergänzten sich in jeder Hinsicht, vervollständigten die Sätze des anderen (oder fielen ihm ins Wort) und beglitten sich gegenseitig auf der Gitarre.
Im ersten Teil ihrer gemeinsamen Show ging es um Liebe. Von Hochzeiten in Berliner Stadtbezirken über Narzissmus bis hin zu (angsteinflößenden) Lovesongs war alles dabei. Nach der Pause ging es mit den anderen wichtigen Themen des Lebens weiter: beispielsweise Bastians Beziehung zu seinem Föhn oder Maze’ Wutausbrüche. Dass sie nicht nur einstudierte Nummer abspielen können, bewiesen sie mit improvisierten Songs.

Einen kleinen Rückblick in Bildern gibt’s hier:

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Rap, Gentrifizierung und halbe Waschbären

Ein Interview mit Journalist, Slam-Poet und Autor Felix Bartsch.

Felix Bartsch hat sich in seinem Romandebüt „Wer Avocado sagt, muss auch Bionade sagen“ als bissiger Beobachter der Absurditäten des Großtstadtlebens ausgetobt. Swantje Niemann redete mit ihm unter anderem über alberne Trends, Gentrifizierung und die Schwierigkeit, in unseren abgedrehten Zeiten Satire zu machen.

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