Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Plüsch: Die Psychologie von Kuscheltieren

Warum wir Plüschtiere lieben

Nicht immer, aber sehr oft ist auf unseren Hörbüchern das Kuscheltier des jeweiligen Autors zu sehen. Begründet hat diese Tradition André Ziegenmeyer, mit seinem Stoffgorilla auf dem Cover von  „P.L.Ü.S.C.H.“ Als wir den Trailer zum Hörbuchdrehten, musste Onk ganz alleine, im wattierten Paket nach Berlin reisen und André konnte deshalb mehrere Nächte nicht schlafen.

Plüsch: Die Psychologie von Kuscheltieren weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Poetisches Programm

Zur Eröffnung der Edition Reimzwang

Manchmal denke ich, wer heute Dichtung und Dichtertum wirklich ernst nimmt, der kehrt der Literatur den Rücken. Dies versierte Gefasel über Nichtigkeiten, diese Stilproben ohne Inhalt, sie haben etwas Blutleeres, denn das Leben selbst hat sich aus ihnen verabschiedet. Worin aber bestünde die Alternative?

Vielleicht in einer Literatur der Leidenschaft, der seelischen Abstürze und der wilden Erfahrung. Melville hat Menschen, die sich solcher Leidenschaft und Erfahrung aussetzen, in seinen Briefen „Gedankentaucher“ genannt. Wie der Wal, sagt Melville, gehen sie weit, weit hinunter, um endlich mit blutgefüllten Augen aus der Tiefe zurückkehren. Und von dort erzählen zu können.

Poetisches Programm weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Von Menschen, Schaben und Gletscherflöhen

Wenn die Natur die Heizung abdreht.

Im Frozen-Fantasy Roman von Robert-Christian Scheel verfallen die Bewohner der kleinen Stadt Blauheim in einen unerklärlichen Winterschlaf. Für Menschen ist solch ein Zustand völlig untypisch und evolutionsbiologisch nicht vorgesehen – schließlich entwickelte sich der Homo Sapiens im warmen Afrika.
Leider wanderten unsere Vorfahren irgendwann auch nach Norden aus – und nun sitzen wir hier, mit Schal und Wärmflasche und flirten wegen des UV-Mangels mit unseren Schreibtischlampen.

Säugetiere wie wir und Vögel sind in der Regel homoiotherme Wesen. Ihr Körper tut alles dafür, um eine relativ konstante Temperatur  zu halten. Deshalb bibbern und zittern wir, kochen wie die Bekloppten Tee und trinken eimerweise Glühwein.
Haselmäuse, Igel oder Bären verfallen dagegen in Winterschlaf, schränken ihre Körperfunktionen um 90% ein und verbrauchen ihre Fettreserven. Ein Murmeltier atmet zum Beispiel nur noch einmal alle fünf Minuten.

Von Menschen, Schaben und Gletscherflöhen weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Ein Franzose in der Steinzeit?

Wie der Ö’lenmaler de Rouffignac wirklisch geschprochän at.

In „Eiszeitreise“ erzählt Opa Timotheus die Geschichte von Erwin Mammuti, Georg van de Mügge und dem Höhlenmaler Tom, der einen ganz bezaubernden französischen Akzent hat.
Mammut und Eiszeit – das gehört zusammen. Aber ein Franzose …?
Welche Sprache haben die Menschen vor 13.000 Jahren  wirklich gesprochen und haben sie überhaupt schon mehr als ein paar Grunzlaute von sich gegeben?

Wieso der Mensch das Sprechen angefangen und dann so viele verschiedene Sprachen entwickelt hat, ist immernoch unklar. Kein Modell kann die Sprachvielfalt erklären.

Ein Franzose in der Steinzeit? weiterlesen

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Warum Wünschen funktioniert

Geheimnisse der “Lehre von der Wahrscheinlichkeit”

 

Erwin Zbiral, der Autor des Buchs »Der große Irrtum«, ist Mathematiker, lebt in Wien und arbeitet dort bei einer Versicherungsgesellschaft. Auch er hat den Boom der Wunscherfüllungsratgeber zur Kenntnis genommen, ihre Vorschläge ausprobiert, aber dabei seinen klaren Verstand nicht verloren.

Warum Wünschen funktioniert weiterlesen