TresenLesen: Falk Fatal & Paul Weigl

Falk Fatal & Paul Weigl

Periplaneta TresenLesen am Freitag, d. 23.10.20 mit Falk Fatal & Paul Weigl (AUSVERKAUFT)

Am 23.10.20 begrüßen wir zwei echte Titanen (Für “Urgestein” ist einer zu jung und “Stars” wäre für beide eine Beleidigung) ihrer jeweiligen subkulturellen Bubble. Der eine ist der ein  Poetry Slam Champion und Kabarettist und der andere Leadsänger einer Punkband, Postpunkpodastbetreiber und Autor. Beide sind Kult, jedoch das Unwiderstehliche dieser Veranstaltung ist, dass sie sich gar nicht kennen und nur ein Mensch glaubt zu wissen, dass sie sehr gut zueinander passen: der Moderator.

FALK FATAL ist Autor, Kolumnist, Podcaster und Sänger der Oldie-Punkband FRONT. Zudem Herausgeber des gestreckten Mittelfinger Fanzines und Gründer und Moderator des Polytox Podcasts. Kolumnist des Sensor Magazins sowie Edelfeder für diverse Punkpublikationen. Geboren 1979 und als Dorfpunk aufgewachsen, zog es ihn im Alter von 20 Jahren hinaus in die große weite Welt. Er kam aber nur bis nach Wiesbaden. In der Subkultur fand er schnell ein neues Zuhause. Organisierte Konzerte, führte ein Plattenlabel und verdingte sich als Kellner in einer Kollektivkneipe. In Spiesbaden lebt und arbeitet er bis heute. In seiner Freizeit besucht er gerne Starkbieranstiche, schaut Fußball und lässt sich von seiner Hündin über Wald und Wiesen ziehen. Bei Periplaneta ist sein Buch “Im Sarg ist man wenigstens allein” erschienen.

PAUL WEIGL wurde in Amberg i.d. Oberpfalz geboren. Nach seinem Abitur 2004 und seinem Zivildienst begann er in Ingolstadt mit seiner Ausbildung zum Logopäden. 2008 nahm er an den ersten Poetry Slams teil . Inzwischen ist er Wahlberliner. Wohnt aber in Spandau. 2012 wurde er Kreuzbergslam Meister, 2013 Vize-Berlin-Brandenburg-Meister und Schlimmeres. 2014 wurde er Vizemeister bei den Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften und gilt seitdem als der Ewige Zweite.
2015/16 ging Paul Weigl mit seinem Soloprogramm „Dengenerationskonflikt“ auf Tour. Und ins Fernsehen. Und wurde so einem zwar nicht breiteren, aber zahlenmäßig erheblich größeren Publikum bekannt. Es folgten das zweite Programm „Passionsfrüchtchen“ sowie zahlreiche weitere zweite Plätze bei diversen Slam-Großveranstaltungen. Paul Weigl ist ein exzellenter Performer und einer der liebsten Menschen, die man kennen kann. Das ist sehr wichtig, verinnerlicht zu haben, wenn er auf der Bühne laut wird.

Durch den Abend führt und schänkt Thomas Manegold.

Das Periplaneta TresenLesen: Zwei AutorInnen, zwei Barhocker, ein Barkeeper. Es wird gelesen und geredet. Und getrunken (natürlich mit Ab- und Anstand). Es geht um Literatur, die Kunst und die großen Fragen. Unterhaltsam, kontrovers und in der Dynamik unvorhersehbar. Strictly Limited. Jeden Freitag. TresenLesen wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6,- € / 8,- €.

Es gibt die Möglichkeit für kontaktloses Bezahlen. Es gibt harten Alkohol – für innen und außen – und ein angepasstes Veranstaltungskonzept. Die Anzahl der Tickets ist limitiert. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Alle Teilnehmenden müssen eine Mund-Nase-Bedeckung mit sich führen.