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DOKTOR WER, BITTE?

Doctor Who – Innovatives Kult-Sci-Fi ohne Laserschwerter, aber mit Schallschraubenzieher.

Die schmale Tür, auf der WC stand, ließ auf ein winziges Bad schließen. Sozusagen ein Plumpsklo mit Wasserhahn. Aber als ich einen Blick hineinwarf, prallte ich einen Schritt zurück. Vor mir lag ein etwa 30 Quadratmeter großer Wellnesstempel mit Bidet, Dusche und Whirlpool. Ich rieb mir die Augen.
„Ines!“, schrie ich. „Ich halluziniere.“
Sie trat zu mir, öffnete ihrerseits die Tür und sah hinein. „Wieso, was ist denn?“
„Dein Bad ist … es ist … na … es ist …“
„Innen viel größer als außen?“
Ich sah sie misstrauisch an. „Du kennst Star Wars nicht. Du kennst Star Trek nicht. Aber Doctor Who kennst du, ja?“
„Welchen Doktor soll ich kennen?“

Kein Wunder, dass Ines aus „Pudel, Nerd & Nymphe“ Doctor Who nicht kennt. Schließlich spielt Dieter Wischnewskis Roman auch in Deutschland. Hier hat traurigerweise kaum jemand von der britischen Kult-Serie gehört.

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Neuauflagen für „Seelenunruhen“ und „Mitternachtsraben“

Seelenunruhen Premiere Periplaneta

Da soll mal einer sagen, dass Lyrik keiner mag…

Gleich zwei Gedichtbücher mit CD sind gerade nicht mehr lieferbar, ausverkauft … Christian von Asters balladesken und von Herrn von Weihersberg klavierbeglittenen „Mitternachtsraben“ ereilt deshalb eine im Wesentlichen unveränderte neue Auflage. Die asteresken Balladen erfreuen sich seit den Kindertagen unseres Verlags schon steter Beliebtheit und werden uns also erhalten bleiben.

Ebenso ist die erste limitierte vollfarbige Edition der „Seelenunruhen“ von Holly Loose und Peggy Hoffmann vergriffen – und geht nun in die zweite Auflage. Der von Endwerk vertonte Gedichtband wurde von Nicole Altenhoff illustriert und wird demnächst unter neuer ISBN, diesmal gänzlich mit schwarz/weißem Inhalt, wieder erhältlich sein.

Beide Werke können ab 15.11. wieder ausgeliefert werden.

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26. Dezember: Ein paar E-Books für die leeren Reader

Schönen 2. Weihnachtsfeiertag!

Vielleicht bist Du ja jetzt auch stolzer Besitzer eines E-Readers … oder Du weißt noch nicht, was Du mit dem Hunni von Omma machen sollst. Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: So ein Reader birgt relativ geringe Anfangsfixkosten und hat Platz für mehr Bücher, als in Deine Wohnung reinpassen. Das Lesen ist sehr komfortabel und die Akku-Laufzeit kann man getrost in Wochen angeben. Sogar, wenn man einen dieser Deluxe-Dinger mit Hintergrundbeleuchtung hat. Solltest Du überwiegend englischsprachige Werke lesen, kannst Du Dich auch noch über sehr preiswerte E-Books freuen, denn die englischen E-Books sind meistens um die Hälfte  günstiger als die ausgedruckten. Doch auch der deutsche Markt kommt langsam auf den Trichter, dass ein E-Book nicht nur ein paar Cent weniger kosten sollte.

Bei Periplaneta war das schon immer so. Unsere E-Bücher waren schon immer so kalkuliert, dass die Materialersparnis weitergegeben wurde.

Die Bestückung der Reader ist über Plattformen wie Kindle, iBooks und Tolino am bequemsten. All unsere digitalen Bücher sind in den bekannten E-Book Stores zu haben. Zusätzlich bieten wir aber auch E-Books in unserem Shop an. Diese sind DRM frei. Derzeit gibt es zwar nur E-Pubs in unserem Shop. (Also Bücher für alle Reader außer dem Kindle) Aber auch wir würden unsere Kindle auch nur bei Amazon bestücken, weil das so schön einfach ist.

Wir wünschen fröhliches Lesen!

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25. Dezember: Das Beste zum Schluss

It ain’t over till it’s over …

… und auch wenn Du gestern das letzte Türchen des Kalenders geöffnet hast, machen wir noch nicht Schluss. Für alle, die genug vom Geschenkeauspacken, Essen und der Familie haben, sei unsere heutige Abendveranstaltung empfohlen. Unter dem Motto „Das Beste zum Schluss“ geben wir Periplanetaner noch mal alles. David Wonschewski, Heiko Heller und Thomas Manegold präsentieren Kolumnen, Geschichten und Poetry.

Gänzlich unweihnachtlich versprechen sie zu sein.
Für die audiophile Beglückung reist Dani „Balladenschwein“ Voigt extra aus Rostock an und präsentiert die Songs ihres neuen Albums „Colour of the Ocean“: Akustisch – Heart-Core – Rosarot.

DAS BESTE ZUM SCHLUSS- mixed Show @ Periplaneta Literaturcafé Berlin, Freitag, 25.12.15 ab 20 Uhr

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20.Dezember: Die temporäre Kneipe hat heute geöffnet!

Heute: Verkaufsoffener Sonntag am vierten Advent!

Ausnahmsweise haben wir am Sonntag, den 20. Dezember 2015 von 11-19 Uhr geöffnet. Es gibt Bücher ab einem Euro und natürlich auch Getränke a la cart sowie weite Teile des Periplaneta-Sortiments zu entdecken und zu kaufen.

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Passend dazu ist im heutigen Fenster: Der Intimitätendieb.

„Die wichtigste Voraussetzung, um die temporäre Kneipe betreten zu können, ist die Vorstellung, sie betreten zu können. Man muss also wissen, dass es sie gibt oder zumindest daran glauben. Das Letztere erledigt sich, wenn man einmal dort gewesen ist. Man muss nur davon überzeugt sein, dass, wenn man irgendeine beliebige Kneipe betritt, diese die temporäre ist. Das erste Mal betritt man sie, wenn man vor irgendeinem Laden steht und diesen vom Äußeren her als unangenehm empfindet, ihn gar nicht betreten will und es aus irgendwelchen Gründen dann doch tut. Die temporäre Kneipe ist überall und nirgends. Ihr Standort ist so vage, dass weder Verkäufer von Rosen noch von pfeifenden oder blinkenden Plastikfeuerzeugen hereinkommen. Da diese allerdings in Berlin allgegenwärtig sind, liegt die Vermutung nahe, den Standort der temporären Kneipe im Ausland, auf dem Jupitermond Io oder in einem Paralleluniversum zu vermuten.“

Die temporäre Kneipe ist ein beliebter Treffpunkt für komische Gestalten in Robert Rescues Roman „Der Intimitätendieb“. Auch ihr Gastwirt Chat hat eine ganz besondere Eigenschaft. Er besitzt die unheimliche Fähigkeit, aus jeder Äußerung seiner Gäste Aussagen über deren Lebensumstände zu schlussfolgern. Deswegen kommuniziert Hakim, der Intimitätendieb, mit seinem Stammkneiper lieber über beschriebene Bierdeckel. Der Bierdeckel ist als universelles Utensil aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Er fungiert als Bierzähler, Rechnung, Werbeträger, Schreibblock, als Unterlage bei kippelnden Tischen  oder auch für Kneipen-Spiele in gemütlicher Runde oder am Stehtisch auf dem Weihnachtsmarkt. Naja- und eben als Untersetzer.

Zu jeder Intimitätendieb- Bestellung legen wir bis Ende 2015  zwei (unbeschriebene) Bierdeckel dazu und einen Biergutschein für Berlins einzige echte temporäre Kneipe, denn bekanntlich wird aus unserem Verlag ja regelmäßig wenn es draußen dunkel wird das Periplaneta Literaturcafé …

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17.Dezember: Timmy kennt den Weihnachtsmann

Unsere perfekte Weihnachtsgeschichte.

„Als Timmy jedenfalls die Tür aufmachte, da stand ganz plötzlich der Weihnachtsmann vor ihm. Und mit großen Augen und offenem Mund staunte Timmy, weil doch die anderen Schornsteinfegerbuben behauptet hatten, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gab!“

Wie jedes Kind glaubt auch Timmy in Christian von Asters Geschichte „Timmy kennt den Weihnachtsmann“ ganz fest daran, dass es den Weihnachtsmann doch gibt. Leider bleibt es trotzdem nur ein Märchen. Sogar Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Existenz eines Weihnachtsmannes nicht möglich ist.

PS: Wenn man vom 24. bis 26. Dezember Verwandte besucht, die man den Rest des Jahres doch eher selten sieht, kann es schnell passieren, dass die „Stille Nacht“ zu einem „stillen Tisch“ wird. Das muss aber nicht so sein, denn es gibt neben dem empirischen Beweis, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, viele weitere Fakten über Weihnachten, die man zusammen erörtern kann.

Tipp: Unnützes Wissen hat immer einen Platz in unserem Gehirn. Lerne einfach die Fakten auswendig und schon kann keine Langeweile mit den Verwandten aufkommen. Oder kaufe das Hörbuch und hör Dir Christian von Asters Weihnachtsgeschichte an –  und lies sie dann Deinen Verwandten vor. Sie werden Dich entweder loben und preisen oder enterben. No risk, no fun!