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Periplaneta freut sich schwarz

Rabe WGT

Subkultur-Lesungen auf dem WGT 2017.

Alle Jahre wieder, am Pfingstwochenende, findet in Leipzig das größten Randgruppen-Festival Europas statt: das Wave Gotik Treffen. Während Marcus Rietzsch mit seiner Kamera unterwegs ist, um für das Pfingstgeflüster 2017 die schönsten Festival-Motive einzufangen (das Kulturmagazin erscheint Mitte Juli in unserer Edition Subkultur), gibt es auch dieses Jahr wieder einige Lesungen mit Periplaneta-Autoren:

Am Samstag, den 03. Juni,16.00 Uhr, liest Michael Schweßinger bei „Sex, Drugs & Literatur“ im Schwarzen Salon.
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Am Sonnstag, den 04. Juni 15.45 Uhr, wird Thomas Manegold böse Sachen über Religion erzählen: „MORBUS DEI 2.0 – Blasphemie für Anfänger und Fortgeschrittene“ im großen Saal des Haus Leipzig (Eintritt nur mit Festivalbändchen).
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Ebenfalls Sonntag, den 04. Juni 18.45 Uhr, wird Christian von Aster „Die ominöse Grantelschau“ aufs Parkett des Haus Leipzig legen. (Eintritt nur mit Festivalbändchen).
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Am Montag, den 05. Juni 15.30 Uhr, wird Thomas Manegold „Gespräche mit Goth“ führen: Geschichte über Zombies, Burn-Out, Depression und Party. Ebenfalls im großen Saal des Haus Leipzig (Eintritt nur mit Festivalbändchen).
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Natürlich sind zu allen Lesungen auch die dazugehörigen Werke zu haben und die Autoren … jedenfalls für Autorgramme.

ACHTUNG!
PFINGSTMONTAG BLEIBT DAS PERIPLANETA LITERATURCAFÉ TAGSÜBER GESCHLOSSEN.
Ab 20 Uhr findet aber planmäßig unsere LESEBÜHNE VISION UND WAHN statt.

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Die Lust am Schmerz

Interview mit Michael Schweßinger

Am Anfang war da eine Lesung und ein komischer Typ, der jedoch in einem so unverwechselbaren Stil so groteske, komische und zuweilen auch tragische Geschichten vorlas, daß mich mich bei der zweiten Begegnung, nach einem Jahr noch daran erinnerte. Man redet miteinander und so werden immer wieder aus komischen Typen nette Zeitgenossen, in diesem Fall sogar mit scharfen Sinnen, mit Ironie und Wortwitz gesegnet – und mit einer Portion Weltschmerz. Und schon sind wir beim Thema.
Michael Schweßingers Buch „Gedanken an die Dämmerung“ hat in der Redaktion dem Männlein und dem Weiblein gleichermaßen gefallen, auch wenn beide nicht unbedingt die Obsessionen der Protagonisten in den zum Teil süffisanten Kurzgeschichten teilen. Das liegt wohl an des Autoren Art, sich nicht im doch heiklen Thema zu versteigen, sondern vordergründig Geschichten zu erzählen, auch wenn sie allesamt für Leute sind, die andere Phantasien haben als …

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