Thias Bene

Thias Bene wurde 1981 in Halle an der Saale geboren und wuchs dort umgeben von Neubaublöcken und Neonazis auf. Kurz vor den Abiturprüfungen schmiss er die Schule und ging nach Jena, um Punk zu werden und Drogen zu nehmen. Sein Geld verdiente er als Bauarbeiter, Lottoverkäufer und Erotikchat-Admin. Während seines Zivildienstes in Bremen lernte er die Deutsche Gebärdensprache.
2006 kam Thias Bene nach Berlin, wo er eigentlich nie hinwollte. Hier widmete er sich weiter sehr intensiv seinem selbstzerstörerischen Lebensstil.
2008 verfiel er einer ungleich gesünderen Lebensweise und weniger selbstzerstörerischen Projekten. Er arbeitete mit gehörlosen und geistig behinderten Menschen, für ein Berliner Musiklabel und leitete verschiedene Theaterprojekte.
Als er 2014 Periplaneta auf der Leipziger Buchmesse besuchte, wurde zu einer spontanen öffentlichen Lesung gezwungen und anschließend nicht ausgelacht. Was unter anderem zu seinem Debüt, der Nichtmärchensammlung „Eines schönen Todes“ führte.
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