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Mein Sowohlalsauch (Buch)
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Mein Sowohlalsauch (Buch)

Preis: 15.00 € (inkl. 7 % MwSt.)

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Berlin - Zürich. Zwei Städte, die kaum unterschiedlicher sein könnten und sich doch in einem Punkt gleichen: Sie sind Großstädte, Schmelztiegel verschiedener menschlicher Lebensarten. Was der eine als Dynamik und Vielfalt versteht, kann dem anderen jedoch schnell zur unerträglichen Belästigung werden ...

Der Inhalt:
Ein Künstler flüchtet sich von Zürich nach Berlin, denn in der Schweiz wird er ständig von den lästi-gen Verpflichtungen des Alltags vereinnahmt. Aber auch in der deutschen Metropole entkommt das empfindsam-exzentrische Gemüt nicht dem unsäglichen Verhalten seiner Mitmenschen, deren bloße Existenz ihm oftmals als Affront erscheint. Also quält sich der Verzweifelte zwischen schreienden Kleinkindern, schwitzenden Fahrgästen und pseudointellektuellen Profilneurotikern durch Berlin; stets bemüht, die Contenance zu bewahren. Kein einfaches Unterfangen, denn auch in seiner einzigen Oase, dem Kaffeehaus „Sowohlalsauch“, wird der Erzähler geplagt von der allgemeinen Reizüberflutung. Selbst die Bachschen Goldbergvariationen in der Interpretation Glenn Goulds und die Lektüre Thomas Bernhards verschaffen ihm nur wenig Linderung. Ergo pendelt die zarte Künstlernatur kontinuierlich zwischen Aggression, konstruktiver Enervierung und finalem Nervenzusammenbruch. Und die ganze Welt scheint Flip-Flops zu tragen ...

Die Weltanschauung:
Fast könnte man dem Protagonisten Misanthropie unterstellen. Das Wechselspiel aus bitterbösem Zynismus und anklagender Beschimpfung lässt keinen allzu netten Zeitgenossen erahnen. Auch Honegger stößt sich immer wieder an der Radikalität des Buches, schreibt an den Autor: „Wo wir uns nicht finden ... Ihre kategorische Haltung.“
Lässt man sich jedoch auf die Schilderungen und Gedankengänge des Erzählers ein, kann man ein gewisses Verständnis für dessen Hasstiraden aufbringen. Denn das Gefühl, auf einem falschen Plane-ten gelandet zu sein und sich dessen Bewohner erwehren zu müssen, kennen wohl viele Menschen. Die Waffe, die in diesem Buch zum Einsatz kommt, ist das Wort – und zwar zielsicher und gnadenlos.

„Mein Sowohlalsauch“ ist Renzo Spottis erste Veröffentlichung. Der in Zürich lebende Autor verbringt seit 1990 jährlich mehrere Wochen in Berlin und empfindet wohlgemerkt eine tiefe Verbundenheit zur deutschen Hauptstadt.

Die Kunst:

Für die Gestaltung des Buchcovers sowie für das Nachwort konnte der Schweizer Künstler Gottfried Honegger gewonnen werden. Honegger zählt zusammen mit Max Bill und Richard Paul Lohse zu den wichtigsten Vertretern der konkreten Kunst.

 

RENZO SPOTTI "Mein Sowohlalsauch
– Eine Enervierung“ 1.Auflage, periplaneta, Berlin, Oktober 2009
Ca. 170 Seiten, mattiertes Softcover 19 x13,5 cm Englisch Broschur, ISBN: 978-3-940767-35-6

 

PRESSESTIMMEN ZU "MEIN SOWOHLALSAUCH"

"Renzo Spotti verfügt zweifellos über eine spitze Feder."
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG v. Roman Bucheli, April 2010

"Der in Zürich geborene Jazzmusiker Renzo Spotti (*1973) legt mit seinem Erstlingswerk eine lodernde Flammenschrift vor..."
Michael Heisch, April 2010

 

STIMMEN ZU "MEIN SOWOHLALSAUCH"

„Lieber Herr Spotti
Nachdem die Schweizer Literatur weitgehend vom Mittelmass und von Leichtgewichten eines Martin Suters & Cie. bestimmt wurde, ist es eine schier unbeschreibliche Freude, dass nach Markus Werner und Peter Stamm ein weiterer authentischer, gewichtiger Vertreter der modernen Schweizer Literatur dazukommt, nämlich Sie, Herr Spotti. (...)
Herr Spotti, erlösen Sie uns weiterhin von der andauernden Mittelmässigkeit und bleiben Sie dabei.“

„Renzo Spotti
Ihr roman ist wie gutes, unverschnittenes heroin. Wie ein guter Jahrgangswein wo man kein Kopfweh krieg wenn man zuviel davon genossen. Früher war ich auf sugar, heute clean und Kulturfreak. Doch Sie haben mich wieder zum Junkie gemacht, zum lLteraturjunkie. Ihre Prosa sollte verboten werden, da sie süchtig macht und gefährlich ist. Nein nein, liefern Sie Stoff nach. Alles schon aufgebraucht“

„Sehr geehrter Herr Renzo Spotti
Nachdem ich mich genug geärgert habe über all die eher nichtssagenden, vermeintlichen Höhenflüge der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre freut es mich ausserordentlich, dass wieder ein Literat als« Chronist von unten» unser Dasein und unsere Welt mit einem klaren Licht beleuchtet und mit einer entwaffnenden Sprache erklärt.“

„Herr Renzo Spotti
Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Musste ich wirklich so lange warten, bis ich endlich wieder einen vielversprechenden Jung-Autoren entdecke, bei dem sich das Zeitnehmen und das Lesen wieder lohnt? Nach all den deutschen Möchtegern-Schriftstellern wie Stuckrad-Barre, Kerkeling, Roche & Co. und den eher lahmen Alterswerken bekannter deutscher Grossautoren, ist es für mich eine kleine Offenbarung, Ihren von Freunden empfohlenen Roman, Ihre Enervierung über den deutschsprachigen Raum, zu geniessen wie einen guten Wein. Was mir am besten gefällt an Ihrem Buch: dass offensichtlich wird, dass da ein Besessener, ein Arbeitstier gar, noch an der perfekten Form feilt, nach der absoluten Erkenntnis sucht.“

 

 





Kundenrezensionen:

admin  (Donnerstag, 08 Oktober 2009)
Bewertung: 5
STIMMEN:
„Sehr geehrter Herr Renzo Spotti
Nachdem ich mich genug geärgert habe über all die eher nichtssagenden, vermeintlichen
Höhenflüge der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre freut es mich ausserordentlich, dass wieder ein Literat als« Chronist von unten» unser
Dasein und unsere Welt mit einem klaren Licht beleuchtet und mit einer entwaffnenden Sprache erklärt.“

„Herr Renzo Spotti
Wollen
Sie mich auf den Arm nehmen? Musste ich wirklich so lange warten, bis ich endlich wieder einen vielversprechenden Jung-Autoren entdecke, bei dem sich
das Zeitnehmen und das Lesen wieder lohnt? Nach all den deutschen Möchtegern-Schriftstellern wie Stuckrad-Barre, Kerkeling, Roche & Co. und den
eher lahmen Alterswerken bekannter deutscher Grossautoren, ist es für mich eine kleine Offenbarung, Ihren von Freunden empfohlenen Roman, Ihre
Enervierung über den deutschsprachigen Raum, zu geniessen wie einen guten Wein. Was mir am besten gefällt an Ihrem Buch: dass offensichtlich wird,
dass da ein Besessener, ein Arbeitstier gar, noch an der perfekten Form feilt, nach der absoluten Erkenntnis sucht.“

"Seit Cees
Nooteboom habe er keinen gewichtigen europäischen Autoren mehr entdeckt, und vergleicht den Autor mit Saul Bellow und wegen seiner erfrischenden
Bissigkeit mit Ismael Reed"




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