Hotlist 2017

Herr Schlau-Schlau auf der Hotlist 2017

Heiß umkämpfter Wettbewerb um das beste Indie-Buch 2017.

Jedes Jahr ruft der Verein der Hotlist Independentverlage dazu auf, jenen einen Titel einzureichen, den sie für ihren allerbesten halten. Am liebsten hätten wir ja ALLE unsere Bücher eingereicht, aber Herr Schlau-Schlau wird erwachsen von Johannes Krätschell als High-Class-Hardcover mit Audio-CD und Lesebändchen und completely made in Berlin … das ist sowohl inhaltlich als auch optisch ganz besonders schön.

Johannes Kätschell: "Herr Schlau-Schlau wird erwachsen" (Hardcover mit CD)Dieses Jahr haben noch 184 weitere Verlage ihre „hottesten“ Titel eingereicht. Sie wurden in zwölf Kategorien einsortiert: Von Lyrik über Graphic Novel bis hin zu Bühnenwerken oder Romanen ist fast alles vertreten.
Grundvoraussetzung für die Teilnahme war, dass der Verlag kein sogenannter Konzernverlag ist (er also frei und mit echtem Herzblut arbeitet; die klassischen Publikumsverlage wie z.B. Heyne, Piper, Ullstein sind nicht zugelassen). Schließlich soll gezeigt werden, wie überaus vielfältig und wundervoll die unabhängige Buchkultur ist – und dass es sie überhaupt gibt.

Um es nicht zu einfach zu machen, hat sich der Verein der Hotlist ein ganz spezielles Procedere ausgedacht: Nachdem nun die Einreichungsphase abgeschlossen ist, wird gerade vom Kuratorium eine Vorauswahl getroffen, von den 184 bleiben lediglich 30 Titel übrig.
Im Anschluss gibt es ein öffentliches Voting; „in den Sommermonaten“ (so die Hotlist) darfst Du für einen der 30 Titel Deine Stimme abgeben. Die drei Titel mit den meisten Fans kommen dann weiter, eine internationale Jury (AT, DE, CH) wählt parallel dazu sieben Titel aus. Damit stehen schließlich Anfang September zehn Titel auf der „heißen Liste“. Anschließend entscheidet die Jury über die Vergabe des Hauptpreises, der im Oktober im Literaturhaus Frankfurt vergeben wird.
Alles klar – oder?!!

Auf der Webseite der Hotlist findest Du noch ganz viele weitere Infos über die Idee dahinter – und natürlich nicht nur Johannes Krätschells Roman, sondern alle eingereichten Titel. Ein Spaziergang durch die unabhängige Buchkulturlandschaft ist definitiv zu empfehlen.