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Doppelpremiere von „Frakturen“

Erstes Hörbuch-Release im Kreativzentrum

Am Mittwoch, den 17.06 war es so weit: Im Rahmen unserer Reihe „Kopfkino“ gab es die erste Premiere eines Periplaneta-Titels in unseren eigenen Räumen. Juliane Catarina Rautenberg stellte ihr neues Hörbuch „Frakturen – Vom Krieg Innen und Außen“ vor. Der Titel hält, was er an Relevanz und Tiefgründigkeit verspricht. Die Texte, die sie aus den drei Kapiteln Krieg, Innen, Außen vorstellte, waren keine leichte Kost und so mussten einige der fast 40 Zuhörer hörbar schlucken. Juliane war am Rednerpult wirklich hervorragend – aber als ehemalige Theater- und Fernsehschauspielerin war es eigentlich nicht anders zu erwarten. Doppelpremiere von „Frakturen“ weiterlesen

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Wer braucht das? (Berliner Lesungen 2)

Jeden 2. Freitag im Tupac Amaru

Am Freitag wappnete ich mich trotz Tropfnase und röchelndem Kratzhals für die Lesebühne „Wer braucht das?“ auf´m Wedding. Die Lesebühne, die anscheinend sehr selbstkritisch ist, gastiert jeden 2. Freitag im Tupac Amaru, einer extrem hübschen mexikanische Eckkneipe mit Bühne und kuschligen Sitzgelegenheiten.

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Dienstagspropheten (Berliner Lesungen 1)

Jeden 2. Dienstag im Zebrano Theater

Dienstag hatte ich Ausgang. Ich durfte meinen Arbeitsplatz für einige Stunden verlassen. Also schwang ich mich aufs Fahrrad und huschte zwischen zwei Regenschauern hindurch nach Friedrichshain.

Jeden 2. Dienstag des Monats gastieren  dort im Zebrano-Theater (Sonntagstr. 8, 10245 Berlin) die Dienstagspropheten. Der Name ist etwas verwirrend, da Martin Betz, Sebastian Krämer, Lea Streisand und Georg Weisfeld sich dabei nur gelegentlich zu Verkündigungen hinreißen lassen.  Vielmehr bereichern sie das Programm des kleinen Theaters  mit angeschlossener gleichnamiger Kneipe mit einer “unplugged” Lesung. Kein Kabel, kein Mikro, dafür “Geschichten, Gedichte, vier Stühle, ein Klavier und jeden Monat ein neuer Gast”

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Wave-Gotik-Treffen 2009

Periplaneta rockt das schwarze Leipzig

Man sagt den Gruftis ja vieles nach: Schwarzen Humor, einen Hang zu Moll- Akkorden und manchmal auch einen recht seltsamen Kleidungsstil. Aber eines muss man ihnen lassen: Sie interessieren sich wie kaum eine andere Jugendkultur für Literatur. Und da darf es auch ruhig mal so etwas „Trockenes“ und „Schwieriges“ und „Zähes“ wie Lyrik sein. Anders kann man es sich kaum erklären, dass unsere Periplanetaner ToM Manegold und Sascha Blach im Rahmen des Wave-Gotik-Treffens ihre „Darkest Poetry“ Lesung vor rund 300 Leuten im großen Kinosaal des CineStar Leipzig hielten und dafür rasenden Beifall bekamen.

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Die Mainzer Minipressen-Messe

„Auf einer Kugel sind alle Punkte oben“

Die 20. Mainzer Minipresse, die von Donnerstag, den 21 Mai, bis zum Sonntag am Rheinufer stattfand, warb mit großen Worten – 360 Aussteller aus mehr als 15 Ländern, 10.000 Besucher, größter Handelsplatz für Kleinverlagsbücher und künstlerische Pressendrucke. Seminare für den verlegerischen Nachwuchs wurden genauso angepriesen, wie Workshops von Fachleuten zu brandaktuellen Themen. Die Minipressen-Messe biete unter anderem mit ihrem Angebot Themen, die sich erst in kommender Zeit als Trends erweisen, wie z.B. im Bereich Multimedia, Hörbuch oder Internet.

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4. Zebra Poetry Filmfestival

Roter Teppich für alle

Im Babylon in Berlin fand am 9. Oktober die Eröffnungsveranstaltung des 4. Zebra  Poetry Film Festivals der Literaturwerkstatt Berlin statt, welches noch bis zum 12.10 andauert. Im großen Kinosaal fanden sich Jury, Presse, jede Menge Helfer zusammen und gefühlte fünf zahlende Gäste zusammen, um eine Auswahl der Filme, die seit 2006 bei der Jury eingingen, anzuschauen. Die Jury, vom Moderator liebevoll als schwarze und weiße Streifen des Poetry-Film Zebras beschrieben, wurde kurz vor- und ihr anstrengender Arbeitsalltag mit einem Augenzwinkern dargestellt. Die Gruppe der Preisrichter ist aufgeteilt in Film- und in Poesieexperten und soll aus ihren jeweiligen Fachkenntnissen eine  poetisch- filmische Synthese herleiten. Aus über 1000 Filmen aus insgesamt 53 Ländern wurden letztendlich ungefähr 180 Filme aus 37 Ländern für den Wettbewerb ausgewählt. Die internationale Beteiligung ist seit dem letzten Filmfestival 2006 um circa ein Drittel angestiegen – ein Zeichen für die hohe internationale Akzeptanz dieser innovativen Literatur-Idee.

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